Wie wirkt die Aromatherapie?

Schon die alten Ägypter, Assyrer, Sumerer und Chinesen setzten duftende Pflanzenessenzen zur Revitalisierung ein, d.h. das Wissen um die gesundheitsfördernde Wirkung ätherischer Öle ist alt.
Doch der Begriff „Aromatherapie“ geht auf einen französischen Chemiker namens Rene Maurice Gattefosse zurück.

Aromatherapie ist die Behandlung von Befindlichkeits-störungen und Erkrankungen mit ätherischen Ölen.
Sie wird auch im Rahmen der physikalischen Therapie seit Jahrzehnten eingesetzt, ist aber dennoch nur eine Hilfsmethode, die aber nachweislich in vielen Bereichen eine Wirkung erzielt bzw. gibt es mittlerweile klinische Untersuchungen über die therapeutische Wirksamkeit von ätherischen Ölen.

Gerüche beeinflussen unser Leben und wecken Assoziationen und Emotionen.
Über unser Riechorgan, die Nase, in der viele Rezeptoren in der Riechschleimhaut sitzen, werden diese durch Düfte angeregt, diese Duftinformationen in elektrische Signale übersetzt, welche über den Nervenfortsatz die Botschaften und Signale an das Riechhirn weiterleiten.
Nach Inhalation, Einnahme oder durch Auftragen auf die Haut können ätherische Öle auch eine direkte Wirkung auf die Organe bzw. einen therapeutischen Effekt auf das limbische System haben und die Abwehrkräfte des Körpers steigern.
Edle Düfte bringen Körper und Seele wieder in Einklang.

Ätherische Öle müssen sorgfältig dosiert werden, es können Nebenwirkungen sowie toxische Erscheinungen auftreten. Das Auftragen unverdünnter ätherischer Öle auf empfindlicher Haut kann zu Reizungen oder zu Verätzungen führen. Bei Kleinkindern sollte auf die Anwendung ätherischer Öle verzichtet werden.

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